Erstes Spiel der Zweiten gegen Weil der Stadt

Für die neue Saison hat sich die Zweite einiges vorgenommen, wollen doch Sergej, Fabian und Lukas die jungen Spieler beim Kampf um den Aufstieg unterstützen. Doch schon beim ersten Spiel konnte nur Sergej vorne mitspielen, zum Glück konnten Alex, Timo und Jan Philipp mitmachen. War doch der Gegner Weil der Stadt bis auf Brett 1 grundsätzlich besser gestellt. „Erstes Spiel der Zweiten gegen Weil der Stadt“ weiterlesen

Mannschaftssimultan in Deizisau.

Die kleine Gemeinde Deizisau am Neckar wurde dieses Jahr 750 Jahre alt, Anlass genug um dieses Jubiläum übers ganze Jahr hinweg gebührend zu feiern. An diesem Wochenende z.B. mit dem Bürgerfest, auf dem sich eine Vielzahl an Vereinen präsentierte. So auch die Schachfreunde Deizisau, die sowohl in der Frauen- als auch in der Herren-Bundesliga vertreten sind, potente Sponsoren sei Dank.

20180915_114547_0069Veranstaltet wurde ein Mannschaftssimultan gegen 60 mehr oder weniger ambitionierte Amateure verschiedenster Altersgruppen und Spielstärken. Der Clou an der Sache? Die Spieler der SF Deizisau traten immer nacheinander an die Bretter, spielten also immer nur einen Zug, dann der nächste Profi. Ziemlich schwierig da eine langfristige Stretegie zu verfolgen. Aber bei diesen spielstarken Spielern war trotzdem nicht viel für die „Schachlaien“ zu holen, nur die spielstärksten unter Ihnen konnten dann doch zwei, drei Punkte sichern.

Es stand ja aber auch eher der Spaß im Vordergrund und dass man sich Autogramme und Selfies sichern konnte. Für die Schachfreunde Deizisau traten an GM Peter Leko, IM Vincent Keymer, GM Matthias Blübaum, GM Georg Meier, GM Andreas Heimann, GM Rustem Dautov und IM Frank Zeller. Und für den SC Stetten hielten Gert und Rafael die Fahnen hoch. „Mannschaftssimultan in Deizisau.“ weiterlesen

Jürgen ist neuer Nationaler Schiedsrichter!

Nach 16 Jahren fand mal wieder ein Nationaler Schiedsrichterlehrgang an der Sportschule in Ruit statt, den der SVW zusammen mit dem Deutschen Schachbund veranstaltete. 44 Teilnehmer insgesamt wollten ihre Lizenz verlängern oder neu erlangen.

Einer ragte besonders heraus … unser Jürgen, der die Prüfung mit fabelhaften 98 Prozent am besten von allen abschloss! Herzlichen Glückwunsch, wir sind Stolz und froh solch einen Schachkollegen im Verein zu haben!

Bevor die Lizenz gültig wird, gilt es aber noch ein paar Pflichteinsätze in der Bundesliga oder 2. Bundesliga zu absolvieren. Wir wünschen dir viel Spaß dabei!

Alles anders in Saint Louis?!

Im September ging mit dem Sinquefield Cup die Grand Chess Tour in Saint Louis zuende, jedenfalls die Qualifikationsturniere. Die besten Vier der Gesamtwertung spielen dann noch im Dezember bei der London Chess Classic den Gesamtsieger unter sich aus.

Generell war der Sinquefield Cup sehr remislastig, obwohl es beim einzigen komplett mit klassischer Bedenkzeit ausgetragenen Turnier auf der Tour, mehr Gesamtpunkte zu gewinnen gab um die Angrifflust zu steigern. In einem Spitzenfeld, auch Magnus Carlsen gab sich als Wildcard-Spieler die Ehre, ist es aber auch nicht ungewöhnlich, dass selbst die umkämpftesten Spiele noch in einem Remis enden. Es gibt dieses Turnier, benannt zu Ehren der Gründer des Saint Louis Schachclubs Rex und Jeanne Sinquefield, seit 2013. Im erste Jahr gewann Carlsen, im zweiten Caruana, im dritten Aronian und dieses Jahr? „Alles anders in Saint Louis?!“ weiterlesen

Schnell, schneller, Nakamura!

Die dritte Stadion der Grand Chess Tour ist in Saint Louis zuende gegangen. Es wurde wieder Schnellschach und Blitz gespielt wie zuvor auch in Löwen und Paris.

Sieger erneut … Hikaru Nakamura. Damit übernahm er auch die Führung in der Gesamtwertung mit 33 Punkten und hat einen Platz unter den besten Vier so gut wie sicher, die dann in London den Gesamtsieger untereinander ausspielen werden. Verfolger sind Vachier-Lagrave (25 Punkte), Karjakin (24 P.) und Wesley So (23 P.). Aronian „lauert“ auf Platz 5 mit 19 Punkten, muss dann aber schon ein tolles Turnier beim Sinquefield Cup, der letzten Station hinlegen um noch mit nach London zu dürfen. „Schnell, schneller, Nakamura!“ weiterlesen

Jürgens „Triplett“

Wir wollen in unserem Jubiläumsjahr immer wieder mal Partien von Mitgliedern (und Ehemaligen) veröffentlichen, um die Schönheit des Schachspiels zu zeigen. Oft ist damit eine Geschichte verbunden, die dann natürlich auch erzählt werden soll. Wer auch eine schöne, amüsante, schwierige oder für ihn wichtige Partie gespielt hat, ist herzlich eingeladen, diese von uns veröffentlichen zu lassen. (Gerne auch zwei, wenn man sich gar nicht entschieden kann.) Einfach Mail an scstetten@gmail.com, wir kümmern uns um den Rest.

Die drei unten stehenden Partien wurde von Jürgen eingereicht, Hintergrund und Partieanalyse von ihm selbst. Viel Spaß beim Nachspielen und Nachlesen!


Jürgens „Triplett“ – Manchmal müssen einem die Gegner auch helfen!

Das A-Turnier der Stuttgarter Stadtmeisterschaft (in Ditzingen) ist immer eine Herausforderung. So auch 2015: Nach 6 Runden hatte ich gerade einmal einen einzigen glorreichen Punkt auf dem Konto, da kam in der Schlussrunde auch noch ein Stärkerer! Ich rechnete schon mit dem Schlimmsten und war nur noch um Schadensbegrenzung bemüht. Aber dann kam alles ganz schnell und ganz anders:
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Schach mit Stil, in Biel.

Im schweizerischen Biel wird seit 1968 das Internationale Bieler Schachfestival ausgetragen, zuerst nur als offenes Meisterturnier, später ab 1976 dann auch parallel ein Einladungturnier für Top-Großmeister. Korchnoi, Hort, Hübner, Karpov oder Anand haben sich hier schon in die Siegerliste eingetragen um nur einige zu nennen.

Das Master-Turnier für Spieler ab einem ELO von 2000 gewann der Inder Suri Vaibhav vor Dennis Wagner aus Deutschland und Pavel Eljanov aus der Ukraine. Und zusätzlich gab es noch 6000, 4500 und 3500 Schweizer Franken für Platz 1 bis 3.

Für das Einladungsturnier wurden keine Preisgelder offiziell genannt, man kann sich aber vorstellen, dass Carlsen, Mamedyarov, Vachier-Lagrave, Svidler, Navara und der junge Schweizer Nico Georgiadis nicht nur aus touristischen Gründen antraten. Gespielt wurde jeder gegen jeden, einmal mit Weiß und einmal mit Schwarz, 10 Runden also insgesamt. „Schach mit Stil, in Biel.“ weiterlesen

Fabians „Psychologische“

Wir wollen in unserem Jubiläumsjahr immer wieder mal Partien von Mitgliedern (und Ehemaligen) veröffentlichen, um die Schönheit des Schachspiels zu zeigen. Oft ist damit eine Geschichte verbunden, die dann natürlich auch erzählt werden soll. Wer auch eine schöne, amüsante, schwierige oder für ihn wichtige Partie gespielt hat, ist herzlich eingeladen, diese von uns veröffentlichen zu lassen. (Gerne auch zwei, wenn man sich gar nicht entschieden kann.) Einfach Mail an scstetten@gmail.com, wir kümmern uns um den Rest.

Die unten stehende Partie wurde von Fabian eingereicht, Hintergrund und Partieanalyse von Rafael, der während der Partie staunend am Nebenbrett saß. Viel Spaß beim Nachspielen und Nachlesen!


Fabians „Psychologische“

In der Kreisklasse treten acht gegen acht Spieler an, was so manchen Verein vor eine echte Herausforderung stellt, Sonntag früh so viele Schachenthusiasten zusammenzubringen. Umso glücklicher kann sich der SC Stetten schätzen, dass er in zweiten Mannschaft so gestandene Größen wie Lukas, Sergej oder Fabian hat, die auch gerne in der ersten Mannschaft aushelfen. Dort treffen sie dann aber, auch am letzten Brett, zum Teil auf echte „Brocken“. So wie Fabian in der Kreisliga-Saison 2017/18, der sich dann einem Gegner mit einer rund 300 DWZ-Punkte höheren Bewertung gegenübersah, im Schach sind das Welten!
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Was für ein Hammer in Dänemark!

Jon Ludwig Hammer, Nummer 2 nach Carlsen in Norwegen, hat das Xtracon Chess Open gewonnen.

Das Traditionsturnier, ehemals Politiken Cup, wird seit 1979 in Kopenhagen ausgerichtet, ist inzwischen ein paar Kilometer weiter nördlich nach Helsingör umgezogen und soll der Förderung junger dänischer Talente dienen. Hammer erreichte 8,5 Punkten aus 10 Runden und lag gleichauf mit dem starken Großmeister Dmitri Andreikin aus Russland. Hervorragender Dritter wurde der junge, in Dänemark geborene Rasmus Svane, der für den Deutschen Schachbund antritt.

Es hätte aber auch nicht viel gefehlt und es wäre wieder die Vincent Keymer Show geworden. Nach 9 Runden lag er „Was für ein Hammer in Dänemark!“ weiterlesen

Die Dortmunder Schachtage.

Seit 1973 werden die Dortmunder Schachtage ausgetragen, nach dem Hauptsponsor inzwischen Sparkassen Chess-Meeting benannt. Neben einem offenen Turnier, an dem schon eine Vielzahl Topspieler teilnahmen – es siegte Großmeister Tigran Nalbandian aus Armenien vor Großmeister Daniel Hausrath und der Internationalen Meisterin Alina Kashlinskaya – wurde auch ein Einladungsturnier veranstaltet, das sich von der Besetzung vor keinem Top-Turnier der Welt verstecken brauchte: Vladimir Kramnik, Anish Giri, Ian Nepomniachtchi, Radoslaw Wojtaszek, Jan-Krzysztof Duda, Vladislav Kovalev, Georg Meier und Liviu-Dieter Nisipeanu. Internationale Spitze plus deutsche Spitze, eine tolle Mischung!

Wer war Favorit? „Die Dortmunder Schachtage.“ weiterlesen